Praktische Informationen

ANMELDUNG

Die Anmeldung zur Wallfahrt findet vom 01.08. bis 05.08. im Eingangsbereich der St.-Anna-Kirche in Warschau statt. Es wird gebeten, sich frühzeitig anzumelden, weil es die Organisation der Pilgerfahrt maßgeblich erleichtert, wenn man die Anzahl der Teilnehmer einschätzen kann. Wenn jemand aber eine solche Möglichkeit nicht hat oder sich später auf dem Pilgerweg der Wallfahrt anschliessen will, kann man sich auch einfach auf dem Pilgerweg anmelden.

GEPÄCK

Das Gepäck wird während der Wallfahrt in einem separaten LKW von Ort zu Ort transportiert. Deswegen empfiehlt es sich, das Gepäck zu teilen: 1) das Handgepäck (das man den ganzen Tag tragen wird), 2) das Hauptgepäck (wird in einem separaten LKW von Ort zu Ort transportiert; das Hauptgepäck wird am Ort der Übernachtung bereit gestellt). Das Hauptgepäck muss unbedingt namentlich gekennzeichnet werden (Name, Adresse, Farbe der Gruppe).

Das unten angegebene Verzeichnis gilt nur als ein Bespiel. Bei der Vorbereitung sollte man selbst überlegen, was man tatsächlich braucht.

Handgepäck (kleiner Rucksack):

  • ein Rosenkranz,
  • ein Regenmantel,
  • ein Getränk,
  • ein Becher (für hohe Temperaturen geeignet),
  • Besteck (Löffel, Messer),
  • den Pilgerausweis,
  • Dokumente,
  • Geld,
  • eine Creme mit Sonnenschutzfaktor,
  • ein Hut oder ein Kopftuch,
  • ein Gesangsbuch,
  • ein Zettel und ein Kuli (um Intentionen aufzuschreiben),
  • Taschentücher,
  • Toilettenpapier,
  • Pflaster,
  • Puder,
  • Mittel gegen Mücken,
  • eventuell eine Isoliermatte (oder ein Wachstuch – etwas Wasserundurchlässiges, auf dem man während der Erholung sitzen oder liegen kann),
  • ein Trockenproviant,
  • eine Sicherheitsnadel.

Hauptgepäck (großer Rucksack / Reisetasche)

  • 2 Stück bequeme Schuhe,
  • ein paar Socken und Unterwäsche (es ist schwierig, Kleidung zu waschen),
  • warme Kleidung (wenn nötig) und Schlafanzug,
  • Handtücher,
  • Toilettenartikel,
  • Sandalen (damit die Füße am Ort der Übernachtung sich erholen könnten),
  • eine Erste-Hilfe-Tasche (Verbandmaterial, normale und elastische Binde, Vitamin C oder Rutinoscorbin, Schmerzmittel, Kalzium)
  • eine Taschenlampe,
  • Trockenproviant,
  • Zucker,
  • eine Isoliermatte oder eine Luftmatratze,
  • ein Schlafsack,
  • fakultativ: ein Kissen,
  • auch fakultativ: ein Zelt.
  • Außerdem ist ein weißes Hemd und schwarze Hosen (Männer) oder eine weiße Bluse und einen schwarzen Rock (Frauen) für den Eintritt zum Hellen Berg einzuplanen.

VERPFLEGUNG

In unserer Gruppe bereiten wir Frühstück und Abendessen zusammen vor und essen auch zusammen. Unser „gemeinsamer Tisch“ wird jeden Tag vom Proviant, der durch den Küchenchef gekauft wurde, durch mehrere Personen vorbereitet (die den Dienst haben oder durch Freiwillige). Auf dem Pilgerweg werden jeden Tag frisches Obst, Gemüse, Wurst, Brot und Butter gekauft. Schon berühmt wurde das Rührei des Küchenchefs. Man bietet auch heißen Tee an. Dieser “gemeinsame Tisch” ist kennzeichnend für unsere Gruppe, weil er die Integration positiv beeinflusst. Die Mahlzeiten, insbesondere das Abendessen, gelten auch als eine gute Gelegenheit, über aktuelle Themen zu diskutieren und sich von den Anstrengungen des Tages zu erholen. Beim Frühstück kann man auch je nach Bedarf das Proviant für den ganzen Tag vorbereiten.

ÜBERNACHTUNG

Wir übernachten auf den Dörfern, die sich entlang des Pilgerwegs reihen. Normalerweise belegt eine Gruppe einen Bauernhof. Dort befindet sich unser LKW mit dem Gepäck und dort werden die gemeinsamen Mahlzeiten vorbereitet. Für die Pilger stehen landwirtschaftliche Gebäude (meistens Scheunen), Platz zum Zelten und kaltes Wasser zur Verfügung. Wir sind am späten Nachmittag vor Ort und machen uns am frühen Morgen auf den weiteren Weg – die genaue Uhrzeit hängt von vielen Umständen ab und wird bekanntgegeben.